Tierfriedhof Flensburg Wees Tierfriedhof Flensburg Wees

Geschichte

Ungefähr 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung hat der Mensch die Schrift erfunden. Zu dieser Zeit wußte man schon, daß es schon lange vorher Tierbestattungen gab. Da früher nur die wichtigsten Dinge schriftlich festgehalten wurden, denn es war nicht jedem gegeben, diese damals neue Technik lernen und beherrschen zu können. Nachweißlich wurden die altägypischen Katzenfriedhöfe schon in der 3. bis 6. Dynastie (ca. 2680 v.Chr.) ausführlich beschrieben. Die Katzen in den größten Kornanbaugebieten der Antike, sprich Ägypten, fingen die Mäuse und Ratten, die das angebaute Getreide auf dem Feld und nach der Ernte in den Kornkammern sonst aufgefressen bzw. verunreinigt hätten. Seuchen und Hungersnot wären die Folge gewesen. Zum Einsatz kamen hier die Urahnen unserer Hauskatzen. Das war zum Einen die Rohrkatze (Felis chaus) und zum Anderen die afrikanische Wildkatze (Felis lybica). Viele Schädel dieser Katzen fanden Archäologen auf altägyptischen Tierfriedhöfen.

Nach einem über 6 Jahre dauernden Genehmigungsverfahren wurde der Tierfriedhof Flensburg-Wees von Paul Iwersen im Jahre 1996 eröffnet. Im Dezember 2005 übernahmen Jelka und Ronald C. Leehr diesen Friedhof und bieten seit dem alle Beisetzungsarten und Einäscherungen an.

Wir arbeiten ausschließlich ökologisch und naturnah. Wir vermeiden nichtheimische Pflanzen und ebenso Erden, die mit, bzw. aus Torf hergestellt sind. Wir bitte Sie daher, Torferden nicht mehr zu verwenden, da diese die Umwelt nachhaltig schädigen! Sie können sich gern den Flyer "Torfvermeidung" von unserer Website herunterladen und lesen, sie finden ihn unter "Downloads". Pflanzen Sie bitte auch keine Pflanzen, die Torf als Substrat benötigen. Wir verwenden auch keinerlei Gifte zur Bekämpfung von natürlicher Flora und Fauna. Da sich auf diesem Friedhofsgelände Hunde und Katzen, sowie Kleinkinder und Erwachsene, aber auch Menschen mit Immunschwächen aufhalten, ist es strengstens verboten, Gifte zu verwenden! Zuwiderhandlungen werden unverzüglich zur Anzeige gebracht. Mensch und Tier haben ein Grundrecht auf Unversehrtheit. Da das Friedhofsgelände unser privates Grundstück ist, dürften Sie als Besucher sowieso nur mit unserer ausdrücklichen schriftlichen Zusage, irgend etwas ausbringen. Da kein Versicherungsschutz möglich ist, trägt derjenige alle anfallenden Kosten, der dieser Anweisung zuwider handelt.

Das entstehende ökologische Gleichgewicht ist anhand einer Vielzahl von seltenen Tieren und Pflanzen auf unserem Friedhofsgelände schon nachweisbar. Damit es auch so bleibt und unsere Nachfahren immer noch ein gesundes Gleichgewicht auf diesem Naturgrundstück erleben dürfen, danken wir für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.